Die heutigen Tierfabriken verwerten bis auf das „Muh“, „Gacker“ und „Oink“ alles — und dabei hinterlassen sie schwerste Folgen für die Umwelt, für die noch Generationen nach uns werden zahlen müssen. Die tierische Landwirtschaft ist eine der größten Wasserverbraucher. Alleine in den USA produzieren die Tiere, die für den menschlichen Verzehr gezüchtet werden, 130 mal mehr Exkremente als die ganze Weltbevölkerung: 39.000 kg pro Sekunde. Die Fleischsucht unseres Landes vergiftet und erschöpft langsam Land, Wasser und Luft.

 

Werden Sie vegan – zum Schutz unseres Planeten

Wer Fleisch isst, trägt nicht nur dazu bei, dass die Tiere ein furchtbares Leben ertragen müssen, sondern auch, dass kostbare Ressourcen verschwendet werden und unsere Umwelt zerstört wird. Laut UN Welternährungsorganisation ist die Herstellung tierischer Produkte einer der Hauptverursacher der schlimmsten Umweltprobleme unserer Zeit.

Umweltverschmutzung
Die Bio- und Intensivtierhaltung produziert jedes Jahr unglaublich viele Schadstoffe. Sei es nun Feinstaub aus den Ställen oder die enorme Menge an tierischen Ausscheidungen, die - im Gegensatz zu den menschlichen - ungeklärt in unsere Gewässer gelangt. Allein die Schweine in Deutschland erzeugen doppelt so viele Abwässer wie die menschliche Bevölkerung.

Schon 2006 besagte ein Bericht der UN-Welternährungsorganisation, dass die Tierwirtschaft Haupt-verursacher der schlimmsten Umweltprobleme unserer Zeit ist, einschließlich des Klimawandels. Schließlich werden hier neben Ammoniak die drei klimarelevantesten Treibhausgase Kohlenstoffdioxid, Methan und Stickoxid in unvorstellbar großer Menge erzeugt. Dies geschieht entweder direkt durch den Verdauungsprozess oder die Ausscheidungen der Milliarden Hühner, Puten, Schweine und Kühe, die Jahr für Jahr in der Intensivtierhaltung weltweit eingepfercht sind. Oder indirekt durch die Produktionsprozesse und die Abholzung der Wälder für Weideflächen oder die Anpflanzung der Futtermittel. Das Verfüttern massiver Mengen an Getreide und Wasser an Tiere in der Intensivtierhaltung, diese dann zu töten und zu verarbeiten, zu transportieren und ihr Fleisch zu lagern, verbraucht außerdem extrem viel Energie.

Land
Die Aufzucht von Tieren zu Nahrungszwecken ist wesentlich weniger effizient als Gemüse, Getreide oder Bohnen anzubauen. Um einen Veganer zu ernähren, braucht man zwanzig Mal weniger Fläche als für einen Fleischesser.

Wasser
Etwa 70% der erschlossenen Wasserressourcen fließen in die Landwirtschaft. Dabei ist die Fleischindustrie ganz besonders Wasser schluckend. In einem Kilo Fleisch stecken rund 15.500 Liter Wasser – damit könnte man ein Jahr lang täglich duschen.

Energie
Tiere ihres Fleisches wegen aufzuziehen erfordert neben der Bereitstellung von Futter und Wasser auch Strom. Dazu kommen noch Transportkosten und Energie, um ihre Überreste zu kühlen. Allein für die Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch könnte man eine 100-W Glühbirne 20 Tage brennen lassen.

Rodung
Allein in Südamerika sind in den letzten 4 Jahrzehnten 40 Prozent des Regenwaldes Weideflächen oder der Produktion von Futtermitteln zum Opfer gefallen. Damit wird nicht nur die „grüne Lunge“ unseres Planeten geschädigt und unwiederbringlich zerstört, sondern es bedeutet auch das Aus für viele Tier- und Pflanzenarten.

Klimawandel
Die Fleischproduktion ist nachweislich einer der Hauptverursacher des Klimawandels. So verursacht die Produktion von einem Kilo Fleisch so viele Treibhausgasemissionen, wie eine Autofahrt von etwa 250 km.

Tiere
Sorgt man sich um die Umwelt, so muss man sich zwangsläufig auch um die anderen Bewohner, die Tiere, kümmern. Sie sind aus Fleisch und Blut, bilden komplexe soziale Gesellschaften, haben eine Persönlichkeit und empfinden Trauer, Glück oder Schmerz – genau wie wir Menschen. Jährlich werden alleine in Deutschland mehr als etwa 3 Milliarden Tiere durch die Fleischindustrie getötet, und das auf eine Art, die jeden mitfühlenden Menschen entsetzen würde.
(Peta.de)